„Landesweite Ehrenamtskarte schaffen – aber ohne Einstiegshürde für ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit“

13.04.2018

Der Vorsitzende des Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e. V., Nico Conrad, begrüßt das heutige Interview zur landesweiten Ehrenamtskarte für Mecklenburg-Vorpommern mit dem Bürgerbeauftragten des Landes, Matthias Crone, sowie die getroffenen Aussagen in der heutigen SVZ ausdrücklich.

„Wichtig ist, dass bei einer landesweiten Ehrenamtskarte keine Zugangshürden oder verpflichtende wöchentliche Ehrenamtszeiten für die Engagierten in der Kinder- und Jugendarbeit eingeführt werden. Wir haben tausende Jugendliche im gesamten Land, welche sich nach einer erfolgreichen Juleica-Ausbildung (Jugendleitercard) ehrenamtlich im Jugendclub, dem Jugendverband, der Jugendfeuerwehr oder den Rettungsdiensten zum Wohl der Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren. In diesen Bereichen muss der Erwerb der Juleica, welche eine fachliche Ausbildung mit hohen pädagogischen und juristischen Anteilen ist, auch das sofortige Anrecht auf eine landesweite Ehrenamtskarte zur Folge haben“, erklärt Conrad.

Weiterhin wirbt der Vorsitzende des Vereins für Vertrauen in die jeweiligen Vereine und Verbände, was den diskutierten Nachweis der ehrenamtlichen Tätigkeit angeht.

„Wenn beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz oder die Feuerwehren melden, dass Jemand ehrenamtlich bei Ihnen, beispielsweise im Rettungsdienst tätig ist, dann sollten wir dieser Aussage auch glauben und nicht nach zusätzlicher Kontrolle oder Nachweisen durch einen Stundennachweis o. ä. rufen. Das sind wir den ehrenamtlich Engagierten einfach schuldig“, so Conrad weiter.


Pressemitteilung des Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e. V.