Franziska Giffey wirbt für eine politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und verteidigt junge Menschen in der aktuellen Corona-Lage

11.11.2020

Am 11. November 2011 stellte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey den 600 Seiten langen Kinder- und Jugendbericht auf der Bundespressekonferenz vor. Gleich zu Beginn bezog sie Stellung zur aktuell vielfach geführten Diskussion: Sind junge Menschen verantwortungslos und verhalten sich so, dass sie zu einem erhöhten Infektionsgeschehen beitragen? Dabei war es ihr wichtig zu betonen, dass junge Menschen zu dem allergrößten Teil sehr wohl verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll seien und sich entsprechend der Einschränkungen verhalten. Sie betonte, dass bereits jetzt viele Lebensläufe durch die Krise ein Stück weit beeinträchtigt seien und die Jugend ein Stück ihrer Leichtigkeit verliere. 

Aus Sicht des Bundesjugendministeriums sollte anerkannt und gewürdigt werden, in welcher Zeit und in welcher schwierigen Lage sich die Jugend gerade befinde. Deshalb sei es wichtig, die junge Generation stärker zu beteiligen und dass sie bei Dingen, die sie betreffe, mitreden könne. Jugendbteiligung - politische Teilhabe, politische Beteiligung und politische Bildung - sei genau deshalb ein ganz wesentliches Schwerpunktthema im 16. Kinder- und Jugendbericht. 

Das Video zur Bundespressekonferenz, auf der der 16. Kinder- und Jugendbericht vorgestellt worden ist, ist hier zu finden (Das Statement zur Diskussion "Jugend und Corona" ab Minute 1:04) 

https://www.youtube.com/watch?v=T23z-sBn3M8

Ein Video des BMFSFJ zum 16. Kinder- und Jugendbericht bei dem Jugendliche zum Thema Beteiligung und Demokratie zu Wort kommen:

https://www.youtube.com/watch?v=2ooaG0KOqyA

Giffey Kinder- und Jugendbericht