Empowerment-Training für junge Geflüchtete

Foto: LJRMV, Moderationswand und -koffer mit handgeschriebenem Titel der Fortbildung

Ob in der Schule, auf der Arbeit, auf der Straße oder bei den Behörden: Im Leben von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte sind Rassismus und Diskriminierung leider Alltag. Das macht viele müde und kaputt.

Empowerment ist ein Weg, damit Du trotz dieser Erfahrungen mächtig und stark bleibst.
Die Initiative Jugendliche ohne Grenzen ist eine Gruppe von jugendlichen Geflüchteten, die sich seit 2005 für Menschenrechte und für das Bleiberecht für Geflüchtete einsetzt. Vertreter_innen dieser Organisation werden den Workshop in Wismar durchführen und von ihren Erfahrungen als Geflüchtete erzählen.

Wir setzen uns vor allem mit folgenden Fragen auseinander: Was ist Rassismus für mich? Wo und wie erlebe ich Rassismus? Kann ich selbst rassistisch sein? Welche Strategien habe ich gegen Rassismus?

Ziel ist es, im gemeinsamen Austausch herauszufinden, wo Handlungsspielräume gegen Rassismus vorhanden sind. Dabei ist uns eine schöne, wohlwollende und ansprechende Atmosphäre in der Gruppe wichtig.

Das Training richtet sich an junge Geflüchtete. Teilnehmen können Jugendliche bis einschließlich 26 Jahre, die selbst Rassismus erfahren und in Mecklenburg-Vorpommern leben. Es gibt 18 Plätze, wobei die Hälfte davon für Jugendliche aus Nordwestmecklenburg vorgesehen ist.
Wir ermutigen insbesondere auch Mädchen und junge Frauen zur Teilnahme! Eine Trainerin ist weiblich. Anmeldung sind bis zum 23. November unter www.jugend-kommt-an.de möglich.

Weitere Informationen und Download:

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